Freitag, 30. September 2011

Die Rebellion der Maddie Freeman

Bei jedem Post den ich schreibe und Zitate herraussuche, akktualisiere ich auch gleich die Seite mit den Zitaten.

Die Rebellion der Maddie Freeman von Katie Kacvinsky

Allgemein:
Ab 14 Jahren
Hardcover
368 Seiten
ISBN: 978-3-414-82300-7
15,99 € [D]
Erschienen Juli 2011
Mehr hier.

Das Leben ist zu kurz.
um vielleicht zu sagen.

 In welcher Welt wollen wir leben-
und uns verlieben?
 Für die das Video leider, wie ich nicht sehen können, hier kommt ihr dorthin.

Inhalt:
Die Zukunft wird sich hinter den Bildschirmen abspielen, offline gibt es fast nichts mehr. Wie ist man wenn alles digital ist? Alles spielt sich im Computer ab Schule, Freunde und Verabredungen man kennt keine Gesichter mehr, außer die der Eltern oder aus dem Fernsehen.
Maddie lebt in dieser Welt und ist eigentlich zufrieden mit ihrem Leben, ab der nur eigentlich. Es ist nicht das erste mal, sie bekommt Kontakt mit offlinen Menschen. Sie begreift was ihr wirklich wichtig ist.
Justin ist der Mensch der nur offline leben will und sie ist der Schlüssel dazu, das alles es sein können, müssen. Doch ausnahmsweise überschätzt er sich einmal, denn es passiert etwas mit dem er nie gerechnet hat...

Ich denke über das Buch:
Es ist das Debüt von Katie Kacvinsky und das ja bekanntlich oft das Beste, aber wir warten ja noch auf den nächsten Teil.Es ist ziemlich wahrscheinlich das dies ein Reihe wird, da das Ende ganz offen gelassen wurde und die eigentliche Mission nicht abgeschlossen ist. Und Maddie rebelliert noch nicht wirklich so stark wie man ihr das zutrauen könnte Der Titel könnte also ein wenig in die Irre führen
Im Buch wird ein Thema ausführlich aufgeführt, was auch schon jetzt Thema ist, aber es spielt in der Zeit wo die jetzigen Kinder die Eltern sind, 2060. Das Thema ist das Internet, die Community und warum man eigentlich nicht online sein sollte.

Maddie ist eine Person die unbedingt alles richtig machen will, aber dabei immer vergisst was ihr eigentlich wichtig ist oder war. Man merkt von Anfang an wie schlecht es ihr geht und wie zwanghaft sie sich anpassen will. Manchmal ist sie einwenig kindisch, das übersieht man aber gerne. Sie ist eine Person die sich gerne von ihren Gefühlen überrollen lässt und ihre Meinung sagt, nur will sie das oft nicht einsehen. Erst denkt man diese Person ist doch einfach nur unlogisch, doch durch die Zeit versteht man sie immer besser. Was durch "Ich" noch verstärkt wird. Durch die Tagebucheinträge erfährt man wie sie denkt und was sie beschäftigt, außerdem erfährt man erst dadurch in welcher Zeit das ganze Buch spielt.
Justin ist nicht direkt das Gegenteil zu Maddie, aber geht in die Richtung. Er hat sich dem Helfen verschrieben, der Rettung der Menschheit vor der Technik. Er kann nichts anderes denken und lässt niemals Gefühle zu. Doch es gibt immer Menschen die einen ändern. Er versucht den Leuten klar zu machen was die Technik mit einem macht, vergisst sich doch immer, er lebt nicht mehr für sich. Das macht ihn aus und das wird auch sehr stark hervorgehoben.
Der Hintergrund dieses Buch ist verständlich und nachvollziebar, wir leben in einer Welt die immer mehr von der Technik abhängig wird, aber ohne sie könnte man soetwas wie diesen Blog nicht schreiben. Im Buch leben die Menschen nur noch virtuell und das wollen welche verhindern. Bei uns sind noch längst nicht alle soweit, aber wir sind auf den Weg dorthin. Man muss etwas daszwischen finden, den die Technik ist praktisch doch sie sollte einem nicht übern Kopf wachsen. Die Gegner hier versuchen die Waage zum offline zu bewegen, dazu benutzen sie die Technik, es ist ein Teufelskreis, wir werden sehen wie das die Autorin löst. Aber was man NICHT kennt kann man nicht vermissen, praktische Dinge die man kennt aber nicht.

Übrigens wäre das ein Cover kauf von mir gewesen, wenn meine Freundin das Buch nicht schon vorher bekommen hätte.

Fazit:
Ein toller Auftakt, auch wenn ein bisschen dünn. Man wartet darauf das das Gleichgewicht gefunden wird.

Zitat:
Wie seltsam, dass eine Person für mich so Lebensnotwendig geworden war wie das tägliche Brot.
Die Rebellion der Maddie Freeman von K. Kacvinsky, S. 221

"Weist du noch, wie du mich gefragt hast, was uns von Computern unterscheidet und menschlich macht?", fragte er.
(...)"Eine Antwort lautet: unsere fünf Sinne. Richen, sehen, hören, fühlen, schmecken. Die virtuellen Welten des Computers können noch so überzeugend sein, aber ganz sicher ist eine Maschiene nicht hierzu in der Lage." Er strich mir sanft durch die Haare (...)
Die Rebellion der Maddie Freeman von K. Kacvinsky, S. 282

Kommentare:

  1. Les ich momentan auch ^^ bin aber noch nicht soweit =)

    AntwortenLöschen
  2. ich weiß habe ich bei dir gesehen :)

    AntwortenLöschen
  3. Schöne Rezi. Ich hab es noch auf meinem SUB liegen. Werde es wohl demnächst lesen.

    AntwortenLöschen

Ich freu mich, wie alle, über Kommentare. Lob, Kritik, Fragen, was immer ihr wollt.

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...